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NRW braucht mehr Sicherheit, nicht mehr Polizei!

Stadtverband

NRW verfügt über durchschnittlich viele Polizisten, wie der Vergleich mit anderen westdeutschen Flächenländern zeigt. Ganz ähnlich wie in Niedersachen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Hessen kommen im Jahr 2014 auf 100.000 NRW-Bürger 228 Polizisten. Trotzdem liegt NRW bei der Zahl der Einbruchsdelikte an der Spitze: mit 300 Einbrüchen pro 100.000 Einwohner ist die Quote doppelt so hoch wie in den vergleichbaren Bundesländern.

„Nordrhein-Westfalen scheint, ähnlich wie Schleswig-Holstein und das Saarland, ein Problem bei der polizeilichen Einbruchsprävention zu haben“, konstatiert Wetters SPD-Chef Peter Zinn beim Blick auf die Zahlen. „Wie kann es sonst sein, dass ein Land wie Sachsen mit einer vergleichbaren Polizei-Dichte zwei Drittel weniger Einbrüche je Einwohner zu verzeichnen hat?“ Hieraus müssen dringend Lehren gezogen werden: „Es nützt offensichtlich nichts, nur nach mehr Polizei zu schreien, denn der Zusammenhang zu den Einbruchszahlen ist nur sehr vage zu erkennen. Wichtiger ist daher offensichtlich eine kritische Auseinandersetzung mit der Art und Weise der aktuell geleisteten Polizeiarbeit im Bereich Einbruchskriminalität, bei der wir von anderen Bundesländern lernen können“, fordert Zinn in Richtung Düsseldorf.

In der Tat liefert eine lineare Regression zwischen Einbrüchen und Polizisten nur einen vagen Hinweis darauf, dass mehr Polizisten weniger Einbrüche bedeuten. Mit einem Bestimmtheitsmaß von R2=0,22 ist ein Zusammenhang fast nicht erkennbar; Experten sprechen erst ab Werten größer 0,8 von einem relevanten Zusammenhang.

 

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